Übungen für eine gute Körperhaltung

Yoga, Pilates, Qigong – viele Übungen können dabei helfen, Muskeln und Nerven gesund zu erhalten. Fünf Minuten täglich sind sinnvoller als 30 Minuten am Stück pro Woche. Leider fehlt vielen Betroffenen zuhause die Motivation, die Übungen konsequent durchzuführen. In der Gruppe macht es oft auch mehr Spaß.

Eine Frau die Ihre Körperhaltung übt

Regelmäßige Übungen lockern die Muskulatur, bauen sie auf und lassen Rückenschmerzen gar nicht erst entstehen.

Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für Übungen, die Sie leicht zuhause durchführen können.

Für die Bauchmuskulatur: Crunches

Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie die Beine auf. Bauch- und Gesäßmuskeln werden angespannt und die Lendenwirbelsäule wird flach auf den Boden gedrückt.

Die Arme werden in Richtung Knie gestreckt und Kopf und Schultern beim Ausatmen langsam angehoben, die Spannung wird für einen Moment gehalten. Dann langsam einatmen und den Oberkörper Wirbel für Wirbel abrollen. Die Lendenwirbelsäule bleibt bei dieser Übung während der gesamten Zeit am Boden.

Für die Rückenmuskulatur: Bauchlage

Legen Sie sich flach auf dem Bauch, die Arme sind nach vorne ausgestreckt. Ihre Stirn liegt auf der Übungsmatte auf. Stellen Sie nun die Fußspitzen auf und spannen Sie Bauch- und Gesäßmuskulatur an.

Strecken Sie Arme und Beine beim Ausatmen langsam aus und heben Sie diese an, Spannung kurz halten. Beim Einatmen die Arme und Beine wieder absenken. Becken und Bauch bleiben bei dieser Übung die ganze Zeit auf der Matte.

Für die Gesäß- und Rückenmuskulatur: Vierfüßlerstand

Die Grundstellung ist der Vierfüßlerstand. Stützen Sie sich dazu Ihre Knie und Hände und spannen Sie die Bauchmuskeln an.

Die Wirbelsäule ist ganz gerade. Beim Ausatmen strecken Sie ein Bein gerade nach hinten. Die Fußspitzen werden angezogen und die Fersen nach hinten gedrückt.

Beim Einatmen das Bein wieder in die Grundstellung zurückführen.

Für die untere und obere Rückenmuskulatur: Nutzen Sie einen Gymnastikball

Legen Sie sich mit dem Oberkörper auf den Ball, Ihr Blick ist Richtung Boden gerichtet. Strecken Sie Ihre Beine durch und berühren Sie mit den Fußspitzen den Boden. Der Rücken ist bei dieser Übung gerade und gestreckt, halten Sie Körperspannung. Die Arme befinden sich seitlich am Ball.

Strecken Sie Ihren linken Arm nach vorne und Ihren rechten nach hinten. Wechseln Sie anschließend die Arme, sodass Sie Ihren rechten Arm nach vorne und Ihren linken nach hinten strecken.

Was macht eigentlich eine gute Körperhaltung aus? Erfahren Sie hier alles wichtige über die optimale Haltung.