Schnelle Hilfe bei Ischiasbeschwerden

Wärme für eine schnelle Hilfe bei Ischiasbeschwerden
Behandlungen mit Wärme oder Kälte können schnell helfen, eine Ischialgie einzudämmen.

Schnelle Hilfe gegen den Ischiasschmerz bietet eine Behandlung mit Schmerzmitteln. Die medikamentöse Behandlung behebt jedoch nicht die Ursache. Doch welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für die Ursachen der Ischiasbeschwerden? Und gibt es einfache Tipps oder Hausmittel, mit denen Sie selbst für Linderung sorgen können?

Einnahme von Medikamenten

Wenn die Schmerzen sehr stark sind, können sie durch die Einnahme von Schmerzmitteln gestoppt werden. Die Schmerzlinderung hat aber neben der Entlastung des Patienten auch den Vorteil, dass der Teufelskreis aus Schmerz, Schonhaltung und Verkrampfung durchbrochen wird.

Eine Schmerzreduktion ermöglicht wieder mehr Aktivität im Alltag, was die Prognose insgesamt positiv beeinflusst. In vielen Fällen klingen die Beschwerden mit dem Ischias nach einer Schmerzbehandlung ganz ab.

Infrage kommen, in Absprache mit dem Arzt, folgende Medikamente, die in freiverkäuflichen Dosierungen in der Apotheke erhältlich sind:

  • Paracetamol
  • Acetylsalicylsäure (Wirkstoff von Aspirin)
  • Diclofenac
  • Ibuprofen

Schmerzstillende Spritzen bei Ischiasbeschwerden

Üblich ist auch die Injektion von Wirkstoffen direkt in die Rückenmuskulatur, unter anderem. Schmerzmittel wie Diclofenac, Mittel für die örtliche Betäubung sowie muskelentspannende und entzündungshemmende Mittel wie Kortison.

Was der Patient selbst tun kann

Je nach Ursache der Ischiasbeschwerden ist in der akuten Phase auch Wärme oder Kälte wohltuend. Hier hilft beispielsweise eine Wärmflasche oder ein erwärmtes Kirschkernkissen, das auf die schmerzende Stelle aufgelegt wird. Wem Wärme nicht gut tut, der kann es mit einem Coolpack versuchen, das von einem Tuch umhüllt sein sollte, um die Haut nicht zu schädigen.

Wenn der Schmerz nachlässt…

Sobald der Schmerz nachgelassen hat, sollte der Patient versuchen, wieder in Bewegung zu kommen. Spazieren gehen ist dabei oft der erste Schritt. Je nach Fitnesszustand können Sie auch ein etwas flotteres Tempo anschlagen, sodass die Muskeln richtig arbeiten müssen und sich dadurch lockern können.

Achten Sie jedoch auf die passende Kleidung: Wenn Sie zu sehr schwitzen und die feuchte Kleidung die Muskeln auskühlen lässt, kann dies die Beschwerden wieder verschlimmern.