Häufige Arten von Rückenschmerzen

In Deutschland leiden über 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal in ihrem Leben an Rückenschmerzen. Dies ist das Ergebnis der Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

Mit den Ergebnissen der Deutschen Rückenschmerzstudie wurde auch belegt, dass von den befragten Personen sieben Prozent von schweren und neun Prozent von erheblich behindernden Rückenschmerzen berichteten.

Gemessen an den Krankheitstagen der Arbeitnehmer sind Rückenprobleme das Volksleiden Nummer 1.

Am Rücken findet man vielerlei Schmerzen. Einige kommen häufiger vor.
Rückenschmerzen können vielerlei Ursachen und Ausprägungen haben.

Rückenschmerzen haben viele Gesichter

Ischias, Hexenschuss, Kreuzschmerzen, Neuralgien, Wirbelsäulensyndrom – das Leiden hat viele Bezeichnungen und Ausprägungen.

Die Beschwerden entstehen vor allem durch strapazierte Muskeln und Bänder oder durch den Verschleiß der Wirbelsäule. Nervenschädigungen, Stress, Nährstoffdefizite, innere Erkrankungen, Verformungen der Wirbelsäule oder ein Bandscheibenvorfall sind weitere mögliche Ursachen. Selbst Zugluft oder Verspannungen der Nackenmuskulatur können Auslöser sein.

Grundsätzlich kann jeder Rückenschmerzen bekommen, dennoch sind bestimmte Risiko- oder Berufsgruppen dafür prädestiniert. Neben Büroangestellten und Bauarbeitern sind besonders Personen mit stehenden Tätigkeiten (zum Beispiel Verkäufer oder Lehrer) betroffen.

Früher ging man davon aus, dass Alter und Verschleiß die Hauptursachen für Rückenprobleme sind. Heute weiß man: Falsche oder einseitige Belastung der Muskulatur ist größtenteils dafür verantwortlich. Die Nerven leiten fälschlicherweise Impulse an das Gehirn und die Beschwerden können chronisch werden. In vielen Fällen führt eine falsche Haltung zur Verspannung der Muskulatur, die dann Rückenschmerzen auslösen kann. Der Rückenschmerz kann auch ein Warnsymptom bei Nervenschädigungen, etwa durch Diabetes, Alkoholmissbrauch oder Vitaminmangel, sein.

Die Hilfsmaßnahmen bei Rückenschmerzen sind vielfältig. Massagen, Medikamente, alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Akupunktur und präventive Maßnahmen sind denkbar.

Generell gilt: Vorbeugen ist besser als Heilen. Bewegung ist die beste Methode, Rückenschmerzen zu verhindern. Rückenstärkende Gymnastik wie Yoga, Pilates oder Übungen mit einem Gymnastikball können auch zu Hause leicht durchgeführt werden.

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Wirbelblockaden
HWS-Syndrom
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